Bußgeld- und Strafenkatalog

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Wer verzweifelt auf der Suche nach einem Parkplatz ist und nach einer gefühlten Ewigkeit immer noch keinen geeigneten Stellplatz für sein Kfz gefunden hat, gerät mitunter schnell in Versuchung, sein Fahrzeug kurzerhand in zweiter Reihe abzustellen und die Warnblinkanlage einzuschalten; insbesondere dann, wenn man nur kurz etwas zu erledigen hat und nach wenigen Minuten wieder zu seinem Auto zurückkehrt. Dabei kommt die Warnblinkanlage nicht nur beim Parken bzw. Halten in zweiter Reihe zum Einsatz, um zu signalisieren, dass “es nicht lange dauert”. Auch auf der Autobahn nutzen einige Kfz-Fahrer, wenn sie sich mit hoher Geschwindigkeit auf der linken Fahrspur befinden, die Warnblinkanlage, um anzuzeigen, dass sie äußerst schnell unterwegs sind. Ebenso ist das Einschalten der Warnblinkanlage bei einem Autokorso bei einer Hochzeit oder nach gewonnenen Fußballspielen gang und gäbe.

Wer gerne in die Berge fährt, steht vor einer besonderen Herausforderung: kurvige und mitunter enge Gebirgsstraßen mit wenig Ausweichmöglichkeit bei Gegenverkehr verlangen Autofahrern einiges ab. Als wäre das für viele nicht schon “Nervenkitzel” genug, erfordern schwierige Sicht- und Lichtverhältnisse zusätzliche erhöhte Konzentration und Aufmerksamkeit des Fahrers. Insbesondere auf Streckenabschnitten, die von Felswänden oder Bäumen umgeben sind, sind die Sicht- und Lichtverhältnisse aufgrund der Schatten auf der Straße beeinträchtigt. Aber auch andere Umgebungsbedingungen wie eine tiefstehende Sonne kann die Sicht erheblich erschweren, sodass der Gegenverkehr bzw. andere Verkehrsteilnehmer nur schwer zu erkennen sind.

Naturgemäß wünscht sich jeder Kfz-Fahrer, so schnell wie möglich und ohne viel Zeit zu verlieren am Zielort anzukommen. Im Idealfall heißt das: grüne Welle und keine roten Ampeln, wenig Verkehr auf den Straßen und kein Stau oder stockender Verkehr und Überholmöglichkeiten, um langsamere Fahrzeuge hinter sich zu lassen. Doch selbst wenn dieser Idealfall eintritt, machen einem nicht selten die geltenden Verkehrsregelungen “ein Strich durch die Rechnung”, beispielsweise durch angeordnete Höchstgeschwindigkeiten oder Überholverbote.

Welcher Autofahrer kennt das Problem nicht, wenn der Kofferraum beladen werden soll, die Ladung allerdings nicht komplett oder nur schwer reinpasst, da nicht genügend Platz vorhanden ist. Ganz gleich, ob Urlaubsgepäck, Möbel oder der Weihnachtsbaum, häufig ist der Kofferraum zu klein. Um dennoch alles im Fahrzeug unterzubringen und je nach den Umständen möglichst wenig Fahrten absolvieren zu müssen, wird “gestapelt und zusammengedrückt” – hauptsache, die Ladung passt irgendwie rein. Dabei vergessen Kfz-Besitzer bzw. Fahrer jedoch nicht selten etwas ganz Entscheidendes oder sind sich dessen nicht bewusst: das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeuges.

Für die meisten Autofahrer ist er wie ein “täglich Brot”, wenn sie im Straßenverkehr unterwegs sind: der Spurwechsel. Ganz gleich, ob sie sich beispielsweise vor einem Abbiegevorgang einordnen, ein Hindernis auf ihrer Fahrbahn umfahren oder auf Autobahnen vorausfahrende Kfz überholen möchten… häufig gilt: keine Autofahrt ohne einen Spurwechsel. Und weil der Wechsel der Fahrspuren so selbstverständlich ist, führen ihn viele Fahrer ohne groß darüber nachzudenken regelrecht spielend leicht aus.

Ein Autofahrer, der auf eine Haltelinie zufährt, weiß natürlich, dass er dort anhalten muss – ob bei einer roten Ampel oder bei einem Stoppschild. Wenn er die Haltelinie zu spät (Unaufmerksamkeit) oder gar nicht (Blendung durch Gegenlicht) bemerkt, wird’s allerdings problematisch: entweder er fährt über eine rote Ampel bzw. nimmt anderen die Vorfahrt – oder er versucht, doch noch schnell zu bremsen. Im ersten Fall kollidiert er unter Umständen mit einem anderen Kfz, im zweiten Fall provoziert er vielleicht einen Auffahrunfall durch das nachfolgende Fahrzeug.