Bußgeld- und Strafenkatalog

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Unter vielen Kfz-Fahrern ist es gleichermaßen bekannt wie gefürchtet: das Reißverschlussverfahren. Bekannt, weil es ein gängiges Fahrmanöver ist, wenn bei einer mehrspurigen Fahrbahn eine Spur nicht mehr befahrbar ist und wegfällt (zum Beispiel wegen einer Baustelle) und die Fahrzeuge die Spur wechseln müssen. Gefürchtet, weil es häufig doch nicht so funktioniert, wie es sollte und es daher zu einem Stau kommt. Dabei dient ein Reißverschlussverfahren genau dem Gegenteil: trotz Wegfall einer Fahrspur einen möglichst reibungslosen und zügigen Verkehrsfluss zu gewährleisten.

Geht es endlich los in den langersehnten Urlaub, ist die Freude groß: nicht nur, dass man endlich Entspannung und Erholung findet; man lernt auch neue Menschen, Umgebungen und Landschaften und je nach Reiseziel Kulturen und Sprachen kennen – allerdings kann sich in einem Punkt die Begeisterung über eine Urlaubsreise in Grenzen halten: nämlich dann, wenn man in einer fremden Start Autofahren muss. Besonders dann, wenn man auch “zu Hause” grundsätzlich nicht gerne mit dem Auto fährt und unsicher ist, fühlt man sich beim Führen eines Kfz in fremder Umgebung oft nicht sonderlich wohl. Dabei kann auch das Autofahren im Heimatland, in dem man Verkehrsregeln und Verkehrsschilder kennt, eine Herausforderung sein, wenn man in einer fremden Stadt keine Ortskenntnisse besitzt.

Ob Ben Hurs Wagenrennen in Rom oder Michael Schumachers Formel-1-Competition auf dem Nürburgring – irgendwie haben solche Wettkämpfe und ihre Schnelligkeit einen unwiderstehlichen Reiz; auf den richtigen, dafür vorgesehenen Rennstrecken ist das kein Problem. Allerdings erlebt man derartige Autorennen auch regelmäßig auf “normalen” Straßen innerhalb oder außerhalb der Stadt. Dabei missachten die Fahrer mit ihren oft getunten und PS-starken Autos unter anderem sowohl Geschwindigkeitsbegrenzungen, rote Ampeln oder Stoppschilder. Für den Straßenverkehr und andere Verkehrsteilnehmer stellt ein derartiges riskantes und rücksichtsloses Fahrverhalten zweifelsohne eine erhebliche Gefährdung dar.

Es ist eine der Situationen, auf die jeder Autofahrer bzw. Fahrzeugbesitzer sehr gerne verzichten möchte, die viele aber dennoch schon erlebt haben: man kehrt zum Kfz, das auf einem Parkplatz abgestellt ist, zurück und entdeckt einen Schaden am Fahrzeug. Nicht selten sinkt die Stimmung auf den Tiefpunkt, dafür ist der Ärger groß. Erst Recht, wenn sich der Verursacher des Parkschadens aus dem Staub gemacht hat anstatt zu warten oder die Polizei zu rufen. Viele Kfz-Fahrer kennen allerdings auch die Kehrseite: unter Zeitdruck und bei wenig Platz wird zügig eingeparkt und ehe man sich versieht, hat man die Abstände falsch eingeschätzt und ein parkendes Auto angefahren.

Wenn eine längere Fahrt in den Urlaub ansteht, starten viele Autofahrer mit Kind und Kegel möglichst früh am Tag ihre Reise, nicht selten noch in der Dunkelheit. Schließlich möchte man auch so früh wie möglich am Urlaubsort ankommen und den restlichen Tag noch so gut es geht nutzen. Ein mehr oder weniger schöner Nebeneffekt, wenn man derart früh in die Urlaubsreise bzw. in den Tag startet ist der Sonnenaufgang: ein glutrot gefärbter Himmel bietet ein besonders Panorama. Doch während ein Sonnenauf- oder -untergang für viele eine Idylle ist, ist er für andere, besonders für Kfz-Fahrer, lästig und sogar gefährlich.

Es ist ein besonderer Moment, wenn man nach bestandener praktischer Fahrprüfung seinen Führerschein erhält und endlich alleine Autofahren darf. Die meisten Kfz-Fahrer haben diesen Moment wohl noch in bester Erinnerung, schließlich herrscht nicht nur große Freude, man ist auch mit Stolz erfüllt. Allerdings macht sich häufig auch Unsicherheit breit, denn das Führen eines Kfz im Straßenverkehr ist besonders für Fahranfänger eine große Herausforderung. Nicht zuletzt geht von Fahranfängern aufgrund ihrer fehlenden Erfahrung ein potentielles höheres Risiko für die Verkehrssicherheit aus, da sie ihre Fähigkeiten überschätzen bzw. falsch einschätzen.