Einträge von Isabel Wagner

Kontrollleuchten

Man kennt das vom Handy oder vom Fernseher: vor zig Jahren war das, was man damit machen konnte, noch bescheiden und übersichtlich, heutzutage ist die Vielfalt an Funktionen und Programmen kaum noch zu überblicken. Beim Auto ist es nicht anders: die technischen Möglichkeiten werden immer komplexer, die automatischen Funktionen und Sicherheitssysteme immer raffinierter, entsprechend die akustischen oder optischen Anzeigen und Kontrollleuchten nicht weniger, sondern mehr. Die Anzeige von Fernlicht oder Fahrtrichtungsanzeiger (“Blinker”) ist jedem vertraut, aber so manche selten oder fast nie aufleuchtenden Kontrolllampen werden im Laufe der Zeit in ihrer Bedeutung einfach vergessen.

Beschleunigungsstreifen

Das Fahren auf der Autobahn mit hohen Geschwindigkeiten, die – zumindest in Deutschland aufgrund eines fehlenden generellen Tempolimits – nicht selten über 200 km/h betragen, lässt in der Regel bei allen Autofahrern aus verschiedenen Gründen das Adrenalin ansteigen; sei es aus Freude daran, ein leistungsstarkes Fahrzeug mit ordentlich PS über die Straßen bzw. Fahrbahnen zu “jagen” oder aus Respekt vor und Verunsicherung wegen derart hoher Geschwindigkeiten. Doch bis man endlich auf der Autobahn fährt, muss zunächst über den sogenannten Beschleunigungsstreifen die Autobahnauffahrt “erklommen” werden.

Schrittgeschwindigkeit

Besonders dann, wenn man im Straßenverkehr einigermaßen zügig voran kommt, ohne dass der Verkehrsfluss beispielsweise durch Stau oder stockenden Verkehr maßgeblich beeinträchtigt bzw. behindert wird, sind sie für viele Kfz-Fahrer lästig: Geschwindigkeitsbegrenzungen, die eine zulässige Höchstgeschwindigkeit vorschreiben. Höchstgeschwindigkeiten sind durch die Straßenverkehrsordnung (StVO) oder ergänzend durch Verkehrsschilder meist durch eine bestimmte Geschwindigkeitsangabe eindeutig festgelegt. So gilt zum Beispiel gemäß StVO innerhalb einer geschlossenen Ortschaft eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h; vorausgesetzt, Verkehrsschilder schreiben keine andere, niedrigere Höchstgeschwindigkeit vor.

Autofahren mit Hörbehinderung

Die Verkehrssicherheit hat beim Führen eines Kfz im Straßenverkehr oberste Priorität. Daher schreibt der Gesetzgeber strenge Regelungen vor, um die Fahrerlaubnis erwerben und ein Kfz fahren zu dürfen. Wesentliche Voraussetzung ist die geistige, charakterliche und körperliche Eignung, ein Kraftfahrzeug sicher zu führen und beherrschen. Im Idealfall bedeutet das unter anderem, dass der Betroffene bzw. der Führerscheinbewerber gesundheitlich topfit und körperlich nicht beeinträchtigt ist. Allerdings sind viele Menschen von gesundheitlichen bzw. körperlichen Beeinträchtigungen betroffen (zum Beispiel durch Beeinträchtigung des Seh- oder Hörvermögens) und in ihrer Selbstständigkeit und Mobilität eingeschränkt.

Privatstraße

Wer an das Wort “Straße” denkt, stellt sich im Allgemeinen etwas Öffentliches und frei Zugängliches vor – einen Weg oder einen Raum, in bzw. auf dem sich jeder frei bewegen kann. Dass es auf öffentlichen Straßen mitunter eigene Spuren für spezielle Fahrzeuge gibt (zum Beispiel Bus- oder Taxispuren), dass manche Straßen besonderen Nutzern vorbehalten sind (“Land- und forstwirtschaftlicher Verkehr frei”) oder vielleicht irgendwo nur durch Baustellenfahrzeuge oder die Autobahnmeisterei genutzt werden dürfen, ist auch jedem klar. Ebenso wie der Umstand, dass auf “Spielstraßen” natürlich besondere Vorschriften gelten.

Reißverschlussverfahren

Unter vielen Kfz-Fahrern ist es gleichermaßen bekannt wie gefürchtet: das Reißverschlussverfahren. Bekannt, weil es ein gängiges Fahrmanöver ist, wenn bei einer mehrspurigen Fahrbahn eine Spur nicht mehr befahrbar ist und wegfällt (zum Beispiel wegen einer Baustelle) und die Fahrzeuge die Spur wechseln müssen. Gefürchtet, weil es häufig doch nicht so funktioniert, wie es sollte und es daher zu einem Stau kommt. Dabei dient ein Reißverschlussverfahren genau dem Gegenteil: trotz Wegfall einer Fahrspur einen möglichst reibungslosen und zügigen Verkehrsfluss zu gewährleisten.

Sackgasse

Geht es endlich los in den langersehnten Urlaub, ist die Freude groß: nicht nur, dass man endlich Entspannung und Erholung findet; man lernt auch neue Menschen, Umgebungen und Landschaften und je nach Reiseziel Kulturen und Sprachen kennen – allerdings kann sich in einem Punkt die Begeisterung über eine Urlaubsreise in Grenzen halten: nämlich dann, wenn man in einer fremden Start Autofahren muss. Besonders dann, wenn man auch “zu Hause” grundsätzlich nicht gerne mit dem Auto fährt und unsicher ist, fühlt man sich beim Führen eines Kfz in fremder Umgebung oft nicht sonderlich wohl. Dabei kann auch das Autofahren im Heimatland, in dem man Verkehrsregeln und Verkehrsschilder kennt, eine Herausforderung sein, wenn man in einer fremden Stadt keine Ortskenntnisse besitzt.

Illegales Autorennen

Ob Ben Hurs Wagenrennen in Rom oder Michael Schumachers Formel-1-Competition auf dem Nürburgring – irgendwie haben solche Wettkämpfe und ihre Schnelligkeit einen unwiderstehlichen Reiz; auf den richtigen, dafür vorgesehenen Rennstrecken ist das kein Problem. Allerdings erlebt man derartige Autorennen auch regelmäßig auf “normalen” Straßen innerhalb oder außerhalb der Stadt. Dabei missachten die Fahrer mit ihren oft getunten und PS-starken Autos unter anderem sowohl Geschwindigkeitsbegrenzungen, rote Ampeln oder Stoppschilder. Für den Straßenverkehr und andere Verkehrsteilnehmer stellt ein derartiges riskantes und rücksichtsloses Fahrverhalten zweifelsohne eine erhebliche Gefährdung dar.

Parkschaden

Es ist eine der Situationen, auf die jeder Autofahrer bzw. Fahrzeugbesitzer sehr gerne verzichten möchte, die viele aber dennoch schon erlebt haben: man kehrt zum Kfz, das auf einem Parkplatz abgestellt ist, zurück und entdeckt einen Schaden am Fahrzeug. Nicht selten sinkt die Stimmung auf den Tiefpunkt, dafür ist der Ärger groß. Erst Recht, wenn sich der Verursacher des Parkschadens aus dem Staub gemacht hat anstatt zu warten oder die Polizei zu rufen. Viele Kfz-Fahrer kennen allerdings auch die Kehrseite: unter Zeitdruck und bei wenig Platz wird zügig eingeparkt und ehe man sich versieht, hat man die Abstände falsch eingeschätzt und ein parkendes Auto angefahren.

Blendung durch die Sonne beim Autofahren

Wenn eine längere Fahrt in den Urlaub ansteht, starten viele Autofahrer mit Kind und Kegel möglichst früh am Tag ihre Reise, nicht selten noch in der Dunkelheit. Schließlich möchte man auch so früh wie möglich am Urlaubsort ankommen und den restlichen Tag noch so gut es geht nutzen. Ein mehr oder weniger schöner Nebeneffekt, wenn man derart früh in die Urlaubsreise bzw. in den Tag startet ist der Sonnenaufgang: ein glutrot gefärbter Himmel bietet ein besonders Panorama. Doch während ein Sonnenauf- oder -untergang für viele eine Idylle ist, ist er für andere, besonders für Kfz-Fahrer, lästig und sogar gefährlich.